Aven Colony PC

Aven Colony: Preview

In der Städtebausimulation Aven Colony verschlägt es uns auf den Planeten Aven Prime, wo es unsere Aufgabe ist, eine funktionierende Kolonie zu erschaffen, in der es unseren Kolonisten an nichts fehlt. Was euch auf dem fremden Planeten erwartet, zeigen wir euch in unserer Vorschau.

Willkommen auf Aven Prime

Der Planet Aven Prime unterscheidet sich nicht nur in der vorhandenen Flora und Fauna, die mit auffälligen leuchtenden Oberflächen und außergewöhnlichen Formen sofort ins Auge fällt, von unserer geliebten Erde. Im Vergleich zu unserem Heimatplaneten dauert ein Tag auf dem fremden Himmelskörper zudem sehr viel länger.

So ist ein Aven-Prime-Tag, genannt "Sol", in vier Abschnitte unterteilt, die sich mit unseren Jahreszeiten gleichsetzen lassen. Da es sich hier aber im Prinzip um Tageszeiten statt um Jahreszeiten handelt, müssen wir uns deutlich öfter mit den Besonderheiten von Frühling, Sommer, Herbst und Winter auseinandersetzen, als es bei irdischen Aufbausimulationen der Fall ist. Besonders der Winter, in dem die Sonne untergeht, stellt uns immer wieder vor Herausforderungen, da in der Dunkelheit nicht nur die Nahrungsproduktion auf den Feldern ausgebremst, sondern auch unsere Energieversorgung mit Solarzellen verhindert wird. Dies erfordert von uns eine genaue Planung, damit unsere Vorräte für den Winter ausreichen und unsere Energieversorgung nicht zusammenbricht. Der zügige Wechsel der Jahreszeiten sorgt für eine sehr gelungene Abwechslung im Vergleich zu klassischen Städtebausimulationen, da wir dort in der Regel sehr viel länger warten müssen, bis wir uns mit den Auswirkungen der Jahreszeiten befassen müssen.

Eine weitere Besonderheit in Aven Colony ist die Tatsache, dass sich aufgrund der vorherrschenden Luftbeschaffenheit keine Menschen im Freien aufhalten können. Daher werden Bauvorhaben von fliegenden Drohnen erledigt, und statt Straßen müssen wir Tunnelsysteme bauen, über die wir unsere Waren transportieren und unsere Kolonisten von einem zum anderen Ort bringen können. Dadurch erhält unsere Kolonie eine besonders futuristische Optik, die uns neben Gebäuden und Fluggeräten eigentlich nur die umliegende Natur zeigt. Um uns den Einwohnern dennoch etwas näher zu bringen, wurde das Spiel mit einem Beobachtungsmodus ausgestattet. Dieser hält unterschiedliche Kameraperspektiven für uns bereit, die es uns ermöglichen, unsere Kolonisten bei ihrem täglichen Leben zu beobachten. Im Rahmen dieser Ansicht können wir außerdem einzelne Bewohner anwählen und mehr über sie erfahren, vom Namen, Wohnort oder aktuellen Job bis hin zur gegenwärtigen Aktivität. Dank diesen Details fühlt man sich den Menschen, für die man die Kolonie errichtet, sehr viel näher, wodurch die ansonsten eher menschenleere Umgebung in der klassischen Ansicht auch kein Problem darstellt.

Errichtet eure Kolonie

Beim Bau unserer Kolonie gibt es einiges zu beachten. So müssen wir zum Beispiel die elektrische Versorgung unserer Siedlung sicherstellen. Dafür stehen uns neben Solarzellen auch Windturbinen oder unterschiedliche Generatoren zur Verfügung. Letztere verursachen allerdings eine enorme Luftverschmutzung, was auf Dauer die Luftqualität beeinträchtigt. Daher ist hier der Einsatz eines speziellen Luftfilters unerlässlich. Darüber hinaus müssen wir natürlich auch für ausreichende Wohnmöglichkeiten sowie für eine lückenlose Versorgung mit Nahrungsmitteln sorgen. Hier empfiehlt sich zum Beispiel der Einsatz von Farmen, die uns den Anbau verschiedener Pflanzen ermöglichen. Beim Bau einer Farm können wir auswählen, welche Nutzpflanzen angebaut werden sollen. Die Auswahl reicht hierbei von Grundnahrungsmitteln wie Reis oder Mais bis hin zu Getreide oder Obstsorten. Ob eine Pflanzenart am gewünschten Ort angebaut werden kann, zeigt uns die farbliche Markierung des Bodens, die während des Bauvorhabens eingeblendet wird. Um uns auch für schlechte Zeiten oder harte Winter zu rüsten, stehen uns selbstverständlich diverse Lagermöglichkeiten zur Wahl. Darüber hinaus ist es möglich, die Nahrungsmittel in Zeiten der Not zu rationieren und dadurch Einsparungen vorzunehmen. Diese sollten allerdings nicht von Dauer sein, da sie sich sonst negativ auf das Befinden der Kolonisten auswirken.

Ergänzend hierzu benötigen unsere Bewohner selbstverständlich auch Wasser, das mithilfe spezieller Pumpen ans Tageslicht befördert werden kann. Auch hier verrät uns die Farbe des Bodens im Baumodus, wo eine Platzierung sinnvoll ist. Um die erwähnten Bauvorhaben realisieren zu können, benötigen wir nicht nur Drohnen, die sich um das Errichten der Gebäude kümmern, sondern auch das entsprechende Baumaterial. Dieses hört auf Aven Prime auf den Namen "Nanites" und lässt sich aus Metall gewinnen, das wir durch den Einsatz von Minen an gut sichtbaren Vorkommen abbauen können. Im späteren Verlauf können wir außerdem auf Gebäude zurückgreifen, die es uns ermöglichen, neue Kolonisten vom Raumschiff einfliegen zu lassen. Aber auch Handelsmöglichkeiten, die den Austausch mit anderen Kolonien möglich machen, können genutzt werden, um unsere Siedlung weiterzuentwickeln. Je größer unsere Kolonie wird, desto mehr Probleme kommen aber auch auf uns zu. Neben der bereits erwähnten Luftverschmutzung gehören Kriminalität und Krankheiten zu den Stolpersteinen, die wir aus dem Weg räumen müssen.

Wenn wir Gebäude und Strukturen errichten, schaffen wir damit auch Arbeitsplätze. Unsere Einwohner werden sich automatisch auf freie Stellen in neuen Unternehmen bewerben, bis deren Obergrenze erreicht ist. Diese lässt sich bei jedem Betrieb individuell anpassen, sodass wir selbst entscheiden können, auf welche Arbeitsfelder wir den Fokus legen möchten. Auf diese Weise kann die Priorität einer Firma auch zeitweise erhöht werden, um während eines Engpasses die Produktivität zu erhöhen und diesen auszugleichen. Dank diesen Anpassungsmöglichkeiten können wir sehr präzise auf Veränderungen in unserer Gesellschaft reagieren.

Das Hauptaugenmerk des Spiels liegt auf der Kampagne. Diese führt uns im Rahmen eines ausführlichen Tutorials zunächst in die Steuerung und das Spielprinzip ein. Ist dies erledigt, startet unser Abenteuer in der Kolonie Vanaar. Dieses präsentiert sich als perfekter Einstieg in die Materie, da die Voraussetzungen vor Ort sehr gut sind. Wasservorkommen und Pflanzen sind vielfältig vorhanden, wodurch auch das Wachstum der eigenen Pflanzen gut funktioniert. Die Kampagne stellt uns vor viele verschiedene Aufgaben, die wir nach und nach erledigen müssen. Durch das Abschließen der Quests schalten wir Belohnungen frei, die von Rohstoffen oder Nahrungsmitteln bis hin zu neuen Kolonisten reichen. Ergänzend zur Kampagne können wir uns außerdem in einem freien Spielmodus austoben.

Stimmungsvolle ferne Welten

Der atmosphärische Soundtrack, der teilweise an die markanten Klänge des Produzenten William Orbit (Madonna: Ray of Light) erinnert, kreiert eine im wahrsten Sinne außerirdische Grundstimmung, die hervorragend zum Setting des Spiels passt. Auch die grafische Darstellung, die mit Elementen wie leuchtenden Pflanzen, futuristischen Gebäuden oder umherfliegenden Drohnen eine außergewöhnliche Spielwelt in Szene setzt, überzeugt von Beginn an und macht aus einer klassischen Städtebausimulation etwas wirklich Besonderes. Hinzu kommen diverse Wettereffekte wie Blitze, Wind oder Schneefall, die das Leben auf Aven Prime realistisch wirken lassen.

Ersteindruck von Daniel Walter (PC)

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Aven Colony gleichermaßen vertraut wie auch neuartig wirkt. Das Spiel beinhaltet im Grunde alles, was wir von bekannten Städtebausimulationen kennen, vom Anbauen von Nahrung über den Abbau von Rohstoffen bis hin zur detaillierten Betreuung der Bevölkerung. Dennoch gibt es ergänzend zur außergewöhnlichen Optik und Klangkulisse auch spielerische Elemente, die überraschen und das Aufbauspiel aus der Masse der Konkurrenz herausheben. Hierzu gehört nicht nur die Beobachtungskamera, die uns die Bewohner der Kolonie besser kennenlernen lässt, sondern auch der gelungene Tagesrhythmus, der innerhalb eines Tages alle vier Jahreszeiten mitsamt ihrer Besonderheiten für uns bereithält. Auch der Einblick in die Kampagne weiß zu gefallen, die uns sehr gut in das Spiel einführt und uns mit zahlreichen Aufgaben alle Facetten des Spiels aufzeigt. Wir sind gespannt auf das vollständige Spiel und verharren bis zum Release in freudiger Erwartung.

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