Just Cause PS2

Just Cause: Preview

Man nehme die Spielwelt von Far Cry, mixe sie mit dem Spielprinzip von GTA und fertig ist Just Cause, das neueste Werk der Avalanche Studios, welches bereits Ende nächsten Monats in den Händlerregalen stehen soll. Wir durften das Spiel allerdings jetzt schon mal anspielen und wollen euch unsere ersten Eindrücke selbstverständlich nicht vorenthalten.

In Just Cause übernehmt ihr die Rolle des CIA-Agenten Rico Rodriguez, der Guerilla-Truppen helfen soll, auf der südamerikanischen Insel San Esperito einen Regimewechsel herbeizuführen. Hierzu muss jedoch erst der korrupte Präsident Salvador Mendoza gestürzt werden, was weitaus schwieriger ist, als es klingt. Denn Vermutungen zufolge soll die Regierung auch noch Massenvernichtungswaffen besitzen, wodurch die Situation zusätzlich verschärft wird.

Gross, grösser, San Esperito

Mit über tausend Quadratkilometern gehört San Esperito zweifellos zu den grössten Spielwelten, die es bisher gegeben hat. Insgesamt vierunddreissig Provinzen und jede Menge Dörfer sind auf der Insel zu finden, die teilweise äusserst stark an das wunderschöne Eiland von Far Cry erinnert. Damit ihr das riesige Gebiet nicht zu Fuss erkunden müsst, gibt es in Just Cause viele verschiedene Fortbewegungsmittel, die vom einfachen Auto über Boote bis hin zu Helikoptern reichen. Ihr seid also nicht nur auf dem Land, sondern auch zu Wasser und in der Luft unterwegs. Dabei ist vor allem Letzteres teilweise ganz schön riskant, da die Flugzeuge und Helikopter alles andere als leicht zu steuern sind. Nur gut, dass ihr, wie es sich für einen Actionhelden gehört, stets einen Fallschirm mit dabei habt, dank dem ihr im Falle eines Absturzes immer wieder sicher auf der Erde landet.

Rico der Stuntman

Mindestens genauso umfangreich wie der Fuhrpark ist auch das Waffenarsenal. Von Pistolen über Maschinengewehre bis hin zu Granaten ist hier wahrlich so gut wie alles vorhanden. So zum Beispiel auch ein Greifhaken, mit dem ihr euch beispielsweise von einem Auto zum anderen hangeln oder euch auch ganz einfach an bestimmten Fahrzeugen festhalten könnt. Diese halsbrecherischen Manöver sehen nicht nur äusserst cool aus, sondern können in gewissen Situationen auch ganz nützlich sein.

Trügerische Idylle

Obwohl es auf den ersten Blick so aussieht, ist San Esperito alles andere als eine idyllische Ferieninsel. Denn mit dem Drogenkartell, den Guerillas und der Staatsmacht gibt es auf der Insel drei mächtige und nicht ganz ungefährliche Parteien, die sehr unterschiedlich auf euch zu sprechen sind. Ähnlich wie bei GTA müsst ihr euch den Respekt einer bestimmten Fraktion erst verdienen, indem ihr für diese beispielsweise Aufträge erledigt. Habt ihr das geschafft, versorgt euch die jeweilige Partei nicht nur mit Waffen und Fahrzeugen, sondern beschützt euch auch bei feindlichen Angriffen. Andererseits habt ihr auch die Möglichkeit, die einzelnen Parteien gegeneinander auszuspielen, wobei ihr jedoch sehr vorsichtig sein solltet.

Es gibt viel zu tun

Die Missionen bei Just Cause sind erfreulicherweise ganz schön abwechslungsreich und reichen von der Ermordung bestimmter Personen bis hin zur Befreiung von Dörfern. Dabei sind jedoch nicht alle Aufträge zwingend zu absolvieren, denn neben den obligatorischen Storymissionen gibt es auch diverse optionale Nebenmissionen, welche die Geschichte zwar nicht vorantreiben, euch teilweise jedoch eine fette Belohnung einbringen.

Grenzenlos

Selbst auf der mittlerweile etwas in die Jahre gekommenen PS 2 sieht Just Cause noch richtig gut aus. Dabei vermögen nicht nur die wunderschöne Insellandschaft, sondern auch die gelungenen Effekte sowie enorme Bewegungsfreiheit zu überzeugen. Ein echtes Highlight versprechen auch die plötzlichen Wetterumschläge sowie die realistischen Tag- und Nachtwechsel zu werden, welche für eine noch authentischere Atmosphäre sorgen. Und das alles ohne ständiges Nachladen. Erfreulich ist dabei vor allem, dass sich auch die Slowdowns in Grenzen halten. Nichtsdestotrotz sollten diese bis zum Release unbedingt noch vollständig ausgemerzt werden. Ebenfalls überarbeiten sollten die Entwickler die KI, welche immer mal wieder ein paar ganz üble Aussetzer hat.

Ersteindruck von Tim Richter



Eines ist sicher. Mit Just Cause kommt nächsten Monat etwas ganz Grosses auf uns zu. Während ich anfangs doch etwas skeptisch war, ob die Mischung aus GTA und Far Cry wirklich funktionieren kann, hat mich Just Cause bereits nach wenigen Spielminuten eines Besseren belehrt. Vor allem die enorme Bewegungsfreiheit sowie die wunderschöne Inselwelt vermochten mich zu überzeugen. Doch nicht nur die Präsentation, sondern auch das Gameplay fesselt einen nicht zuletzt aufgrund der vielen verschiedenen Fahrzeugen, den abwechslungsreichen Missionen und dem vielfältigen Waffenarsenal immer wieder vor dem Bildschirm. Wenn die Entwickler bis zum Release noch die Aussetzer der KI sowie die gelegentlich auftretenden Slowdowns in den Griff bekommen, steht einem Award nichts mehr im Wege.

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