Justice League Heroes PS2

Justice League Heroes: Preview

Nach Marvels Superhelden lassen in Justice League Heroes nun auch jene von DC ihre Muskeln spielen. Entwickelt wird der Titel von den Snowblind Studios, die sich mit Erfolgstiteln wie Baldur's Gate: Dark Alliance und Champions of Norrath ja bereits einen Namen in der Spielebranche gemacht haben. Ob auch ihr neuestes Werk Hit-Potential besitzt, verraten wir euch in unserem Preview.

Storymässig erwartet euch bei Justice League Heroes eine typische Superhelden-Geschichte. Es geht also wieder einmal um einen verrückten Bösewicht, der von Superman, Batman und Co. um jeden Preis aufgehalten werden muss. Bei dem Schurken handelt es sich dieses Mal um den Roboter Brainiac, der hinter einem erst kürzlich auf die Erde gefallenen Meteoriten her ist, welcher sich im Besitz der Justice League befindet. Um das zu schaffen, muss er allerdings ins Hauptquartier der Superhelden, den so genannten Watchtower, eindringen, was alles andere als einfach ist.

Superman, Batman und Co.

Ihr übernehmt dabei selbstverständlich nicht die Rolle von Brainiac, sondern jene der Superhelden, von denen euch zu Beginn sieben verschiedene zur Verfügung stehen, unter denen sich auch Batman, Superman und Wonder Woman befinden. Damit allerdings noch nicht genug, denn durch das Aufsammeln von speziellen Steinen lassen sich im Laufe des Spiels nicht nur neue Kostüme für die einzelnen Charaktere, sondern auch noch weitere Helden freischalten, welche viele Zocker jedoch nicht kennen dürften. Bekannte Namen wie Captain Marvel oder das Atom fehlen bei Justice League Heroes leider.

Superkräfte

Spielerisch unterscheiden sich die Superhelden in erster Linie in ihren speziellen Attacken, von denen jeder insgesamt fünf verschiedene besitzt. So kann Batman beispielsweise einen Fledermausschwarm herbeirufen, während Zatanna über einen Heilzauber verfügt. Neben den speziellen Kräften besitzt jeder Superheld auch noch die Möglichkeit zu blocken und gewöhnliche Attacken auszuführen, welche sich zu mächtigen Kombos verbinden lassen.
Während ihr euch euren Weg durch die Monster-, Alien- und Roboter-Horden prügelt, erhaltet ihr auch stets Erfahrungspunkte, welche ihr einsetzen könnt, um neue Kräfte zu erlangen oder eure Attribute wie beispielsweise Gesundheit oder Regenerationsfähigkeit zu verbessern. Ausserdem lassen besiegte Widersacher auch immer wieder Modifikatoren fallen, mit denen ihr eure Geschwindigkeit, eure Effizienz und andere Fähigkeiten erhöhen könnt.

Teamwork

Auf echte Rätsel werden Knobelfreunde bei Justice League Heroes leider verzichten müssen, denn der Schwerpunkt wurde ganz klar auf die actionreichen Kämpfe gelegt. In diesen seid ihr übrigens nie auf euch allein gestellt, sondern habt stets einen anderen Superhelden an eurer Seite, der entweder vom Computer oder einem weiteren menschlichen Mitspieler gesteuert wird, was natürlich wesentlich mehr Spass macht. Aber auch mit einem KI-Kollegen an der Seite lässt sich ganz gut kämpfen, zumal ihr diesem auch befehlen könnt, wie aggressiv er sich verhalten soll. Ausserdem habt ihr stets die Möglichkeit, die Kontrolle über den jeweils anderen Charakter zu übernehmen. Was ihr, zumindest in den ersten Levels, hingegen nicht tun könnt, ist, zu bestimmen, welche Superhelden ihr gerne steuern möchtet. Das wird leider erst im späteren Spielverlauf möglich sein.

Originalgetreu

Grafisch ist Justice League Heroes etwa auf dem Stand von Baldur's Gate: Dark Alliance, das nun doch schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Allzu viel darf man von der Grafik also nicht erwarten. Nichtsdestotrotz dürften Fans der DC-Comics, vor allem aufgrund der originalgetreuen Superhelden-Modelle, voll auf ihre Kosten kommen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Helden auch mit passenden deutschen Synchronstimmen vertont werden. Dann steht einer erfolgreichen Weltrettung eigentlich nichts mehr im Wege.

Ersteindruck von Tim Richter

Justice League Heroes ist ein Spiel für echte Superhelden-Fans und solche, die es werden wollen. Wer damit hingegen überhaupt nichts anfangen kann, dürfte sich von dem Spiel schnell einmal ziemlich gelangweilt fühlen. Denn besonders packend ist die Story nun wirklich nicht und auch die Grafik lässt leider doch einiges zu wünschen übrig. Umso erfreulicher ist dafür, dass sich das Spiel auch zu zweit durchspielen lässt. Da ihr oft wählen dürft, mit welchen Superhelden ihr in den Kampf ziehen wollt, könnt ihr das gut und gerne auch mehrmals tun. Für Langzeitmotivation ist also gesorgt. Da stört es mich auch kaum, dass es ein paar bekannte DC-Helden leider nicht ins Spiel geschafft haben. Wer weiss, vielleicht sind diese ja dafür in einer möglichen Fortsetzung des Spiels wieder mit von der Partie.

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